Dr.-Ruer-Platz 3

ACERON - smarte Pflanzkästen



Dr.-Ruer-Platz 3

Das Projekt

ACERON - smarte Pflanzkästen

Vom 13. September bis 31. August wird es grün im Dr.-Ruer-Platz 3: Der Bochumer Student Christian Vogelsang zieht mit seinen smarten Pflanzkästen Mitte September in das Ladenlokal ein. Eigentlich hatte er geplant, seine Pflanzkästen in der Garage seiner Eltern zu produzieren. Durch den Gewinn des Sonderpreises „Urbane Produktion“ des Wettbewerbs Senkrechtstarter hat er nun die Möglichkeit den Raum in der Bochumer City für sechs Wochen zu beziehen. Der Raum wird von Bochum Marketing im Rahmen der Kernaktivität „Kulturraum für Kreative“ zur Verfügung gestellt. Hier kann dann nicht nur gewerkelt werden, sondern auch getestet werden, wie seine „Greenwall" beim Endkunden ankommt.

Der Umweltingenieur-Student befindet sich zurzeit in der Gründung seines Start-ups ACERON. Seine Idee: Alle sollen die Möglichkeit haben, Gemüse und Kräuter anzupflanzen – unabhängig davon, ob sie einen Garten oder einen Balkon haben. Mit seinem ersten Produkt „Greenwall“ ist es möglich, den Salat oder die Kirschtomaten im Wohnzimmer oder der Küche anzubauen. Christian Vogelsang wohnt selbst in der Innenstadt und hat keine Möglichkeit draußen zu Gärtnern. Im Rahmen eines Projektkurses zum Thema Pflanzenzuchtsysteme in der Schule fing er an sich an mit dem Thema zu beschäftigen. Dabei herausgekommen ist ein smarter Pflanzkasten aus Holz sollen selbst angebaute Kräuter und Gemüsepflanzen mit einer automatischen Bewässerung und einer Beleuchtung, die das Sonnenlicht imitiert, versorgt werden.

Zielgruppe sind vor allem Studenten und Menschen, die in der Innenstadt leben und weniger Platz zum Gärtnern haben. Mithilfe der „Greenwall“ soll es für Menschen im urbanen Raum einfacher werden, sich gesund und nachhaltig zu ernähren. Und auch beim Bau der Pflanzkästen ist er dem Nachhaltigkeitsgedanken treu geblieben. Bei einem defekten Teil muss nicht das komplette Gerät weggeworfen werden. Der Endverbraucher kann Reparaturen schnell und einfach selbst durchführen. Dafür verwendet der Bochumer z. B. ein Standard-Control Board, welches leicht nachzubestellen ist. Aufgrund des modulartigen Aufbaus können auch nach und nach weitere Elemente zugekauft werden. Einen weiteren Elektronikblock bedarf es dafür nicht. Durch den vertikalen Aufbau nimmt der Indoor-Garten wenig Platz ein.

Besucher können in dem liebevoll gestalteten Geschäft aber noch mehr entdecken. Mit dabei ist das junge Unternehmen Grubenholz, eine kleine Bochumer Manufaktur, die Unikate aus Holz und Stein fertigt. Außerdem präsentiert sich die Initiative EssBO!, die  Bochum klimafreundlicher, grüner und vor allem essbarer machen möchte. Sie setzen sich dafür ein, Lebensmittel in der Stadt anzubauen, z. B. vor der eigenen Haustür, in Parkanlagen sowie in Hochbeeten in der Innenstadt. Hier könnten dann Beeren, Salat, Kräuter und einiges mehr von allen geerntet und gegessen werden.

Die Kontakte hat Christian Vogelsang u. a. durch das Programm Senkrechtstarter der Wirtschaftsentwicklung Bochum, welches bei den ersten Schritten zur Selbstständigkeit einen wichtigen Beitrag geleistet hat. „Ohne den Senkrechtstarter Wettbewerb und den Sonderpreis wäre die Idee im Sande verlaufen“, erzählt Christian Vogelsang. Fachleute unterstützen bei der Existenzgründung und viele Kontakte werden geknüpft. „Jeder trifft auf die gleichen Stolpersteine, da ist es gut, sich auszutauschen.“

ACERON UG

Christian Vogelsang
T 0176 41865125
cvogelsang00@gmx.de

 

Der Ort

Dr. Ruer-Platz 3

Der Zeitraum
13. September bis 31. Oktober 2021

Galerie


Bilder von den Projektphasen

Best Practice STADTIMPULSE

Best Practice Projektpool STADTIMPULSE

Ausgezeichnet

Das Projekt Tapetenwechsel Bochum wurde vom Best Practice Projektpool Stadtimpulse ausgezeichnet. stadt impulse ist der erste bundesweite, zertifizierte Projektpool für Innenstadt, Handel und Städtisches Leben.

Warum Best Practice?

Aufwertung der Innenstadt: Vielfältiges Konzept mit unterschiedlichsten Zwischennutzungen und wechselnden Publikumsangeboten erhöht den Erlebniswert für Besucher*innen Strategische Einbindung: Kernaktivität der Bochum Strategie 2030, welche als gesamtstädtischer Handlungsrahmen zu einer positiven sozialen, wirtschaftlichen, demografischen und ökologischen Entwicklung der Stadt beitragen soll.

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